Weißenhorn - Jihlava 2020


Mit neuen Freunden über Mauern springenDeutsch Tschechischer Zukunftsfonds Logo

In der vergangenen Woche fand unsere erste Austauschwoche zum Thema „Mauern – überwinden“ im Rahmen des tschechisch deutschen Schüleraustausches statt.

Erfolgreich nahmen 48 SchülerInnen des Gymnázium Jihlava und unserer Schule daran teil. So entstanden viele neue Freundschaften, mit deren Hilfe die Jugendlichen „Mauern übersprangen“.

Während der Austauschwoche beschäftigten sich die SchülerInnen mit den vielen real existierenden Mauern in unserer Welt, aber auch mit den „Mauern“ in den Köpfen der Menschen. In tschechisch-deutschen Teams erarbeiteten die SchülerInnen dazu Präsentationen. Zur Recherche besuchten wir das Dokumentationszentrums am Oberen Kuhberg, die Bundesfestung in Ulm, das Limesmuseum in Aalen und Nördlingen.

So wurden die SchülerInnen für die sichtbaren und unsichtbaren "Mauern" sensibilisiert, denn auch als Heranwachsende müssen sie "Mauern" überwinden, in Form von anderen Meinungen, Erwartungen von Eltern usw., um zu einer eigenständigen Person zu werden. Zudem sind sie die zukünftige Generation, die entscheiden wird, wie die Zukunft Europas aussieht: mit „Mauern“ oder ohne.

20 02 05 Tschechienaustausch 2020 Gruppenbild

Auch in diesem Schuljahr begrüßten wir, das Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium, 23 tschechische SchülerInnen in Weißenhorn für die Woche von Montag, 3.02. bis Sonntag 9.02 2020. Sie waren bei den Familien einer zehnten Klasse untergebracht, die von Samstag, 2.05. bis Freitag 8.05.2020 nach Jihlava fahren wird.

Seit 17 Jahren treffen sich jährlich ca. 25 SchülerInnen des Nikolaus-Kopernikus-Gymnasiums Weißenhorn mit SchülerIinnen des Gymnasiums der tschechischen Stadt Jihlava/Iglau.

Jihlava ist die Kreishauptstadt des Kraj Vysočina und die älteste Bergstadt in den böhmischen Ländern. Sie befindet sich auf der böhmisch-mährischen Höhe und hat ca. 50.000 Einwohner.Finanziell unterstützt wird dieser Austausch durch den deutsch-tschechischen Zukunftsfond, den Landkreis Neu-Ulm und den Fördervereinen der beiden Gymnasien.

Monika Göbel